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Kirchenburg Tartlau - UNESCO-Welterbestätte seit 1999

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18. Tartlauer Treffen

Alle zwei Jahre findet das Treffen der 9. Tartlauer Nachbarschaft statt, diesmal nun schon zum vierten Mal in dem mittelalterlich geprägten Rothenburg o.d. Tauber. Nach intensiven Vorbereitungen des kulturellen Nachmittags und der turnusmäßig anstehenden Vorstandswahlen waren zahlreiche Teilnehmer hoffnungsfroh nach Rothenburg gekommen. Ihre Hoffnungen wurden nicht enttäuscht.

Mehr als 300 Personen nahmen am 24. September am 18. Tartlauer Treffen in Rothenburg ob der Tauber teil und ließen den Tag bei schönstem Herbstwetter zu einem besonderen Tag werden.

Gottesdienst in der Heilig-Geist-Kirche

Den Gottesdienst gestaltete Pfarrer Ulrich Winkler aus Rothenburg gemeinsam mit dem Tartlauer Chor und der Blasmusik. Dabei traten die Chormitglieder zur Freude aller Anwesenden in der schönen Tartlauer Tracht auf. Der Nachbarvater Volkmar Kirres sprach die Gruß- und Dankesworte und hieß alle willkommen. Sein Stellvertreter, Hermann Junesch, ehrte die Verstorbenen, für die jeweils ein Kerzenlicht erleuchtete. Anschließend wurde von beiden ein Kranz niedergelegt, die Blasmusik spielte "Ich hatt' einen Kameraden".

Tartlauer Chor singt während des Gottesdienstes. Foto: Monika Batschi, 2016.

Eröffnung des Treffens

Beim anschließenden Treffen in der Reichsstadthalle eröffnete Volkmar Kirres die 18. Mitgliederversammlung der 9. Tartlauer Nachbarschaft. Erstmalig war der aus Tartlau angereiste 2. Bürgermeister mitsamt Gattin anwesend. Ein besonderer Dank ging an die Helfer und Organisatoren des Treffens, die dieses Treffen erst möglich machten.

Herr Kempter, Vertreter des Tourismus Service von Rothenburg ob der Tauber, richtete im Namen des Oberbürgermeisters einige Worte an die Mitgliederversammlung. Als Geste des Dankes überreichte Volkmar Kirres die Tartlauer Foto DVD.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen begann der offizielle Teil der Mitgliederversammlung mit den Ankündigungen des Nachbarvaters. Es folgte die Ansprache des Gastes Herr Bogdan Loredan, der das aktuelle Gemeindeleben in Tartlau erläuterte und über die Zukunftspläne berichtete. Er überbrachte die Grüße des ersten Bürgermeisters und regte an, gemeinsam ein Heimattreffen im August 2017 in Tartlau zu organisieren. Die Übersetzung der Ansprache wurde vom ebenfalls angereisten Otto Vasarhelyi vorgenommen.

Der Tätigkeitsbericht des Nachbarvaters beinhaltete Themen wie: Teilnahme beim Trachtenumzug in Dinkelsbühl, Verbleib von Archivunterlagen, Digitalisierung von Dokumenten aus dem Archiv, Status der Arbeitsgruppe Genealogie, Unterstützung der Orgelinstandsetzung in Tartlau, aktueller Stand der Friedhofsanierung.

Abgestimmt wurde über die aktualisierte Satzung und die Erstellung des Heimatbuches. Anschließend wurden Fragen aus den Reihen der Mitglieder beantwortet. Mit einer kleinen Verspätung ging es danach hinaus ins Grüne, um ein Gruppenfoto zu erstellen. Hier war Kreativität gefragt, denn 300 sich unterhaltende Menschen und richtiges Licht unter einen Hut zu kriegen - das konnte nur eine Fotografin, die sich hoch oben auf das Gebälk einer Mauer begab und die Menge unter recht spektakulären Bedingungen zum Lächeln und Winken brachte. Daraus ist ein schönes Foto entstanden, das nach Wunsch sofort ausgedruckt und mitgenommen werden konnte.

Kurze Zeit später fanden sich wieder alle zum gemütlichen Beisammensein im Saal ein.

Kultureller Nachmittag

Die Vorbereitungen des kulturellen Programms liefen über mehrere Monate. Es war eine Herausforderung, neue Chormitglieder zu gewinnen und die "alte" Blasmusikkapelle zusammen zu trommeln. Für beide "Projekte" legten sich Irmgard und Hermann Martin mächtig ins Zeug und präsentierten beim Treffen ein ansprechendes Programm. Der Chor sang vor allem stimmungsvolle, fröhliche und lustige Lieder wie "Wir feiern ein Fest der Freude" oder den "Zottelmarsch".

Die Blasmusik erfreute uns mit ihren vertrauten Klängen. Es waren neben den wenigen treuen aber begeisterten Tartlauer Musikanten eine Reihe von Nicht-Tartlauer-Musikanten gekommen, die den Auftritt erst ermöglicht haben, dafür sind wir sehr dankbar. Das gemeinsame Singen des „Siebenbürgenliedes“ schloss den Rahmen des kulturellen Teils. Für die weitere Unterhaltung und Tanz bis zu später Stunde sorgte die Franz-Schneider-Band aus Augsburg.

Ausklang des Treffens

Es war auch dieses Mal ein gelungenes Treffen mit vielen herzlichen Begegnungen. Die Hoffnung, dass wir uns auch weiterhin treffen werden ist nach wie vor da und wird auch bleiben, solange jeder bereit ist, einen kleinen Beitrag in welcher Form auch immer zu leisten. Ein Wiedersehen in der alten Heimat wäre im nächsten Jahr ein wunderbares Ereignis, wie es vor einigen Jahren schon mal war. Die Freude dabei zu sein, kann man nur erahnen.

Für das diesjährige Treffen haben wir viele positive Rückmeldungen erhalten. Allen, die zum Erfolg dieses Festes beigetragen haben, sei an dieser Stelle herzlich gedankt.


Autor: Diethild Tontsch

Erstellt: 6. November 2016 - 12:43. Geändert: 20. Januar 2017 - 17:48.