+++ NEU: Bericht zum Treffen vom 29.07.2017 in Tartlau und weitere Fotos in der Galerie +++

+++ Impressionen vom Wanderwochenende 2017 im Tannheimer Tal +++

Kirchenburg Tartlau - UNESCO-Welterbestätte seit 1999

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Wirtschaft

Wirtschaft in Siebenbürgen und der Gemeinde Tartlau

Der Industriepark Tartlau

Der größte Industriepark in Rumänien, mit einer Fläche von über 80 Hektar und einem Gesamtinvestitionsvolumen von 300 Millionen Euro, wurde am 5. Oktober 2007 in Tartlau (bei Kronstadt) eröffnet.

Zeittafel zur Wirtschaft in Siebenbürgen

Jahr Ereignis
1206 In einer Urkunde von 1206 bestätigt König Andreas II. den sächsischen Gastsiedlern von Krakau, Krapundorf und Rumes ihre Freiheiten. Darin wird versichert, dass weder für die Weingärten noch für die gezüchteten Schweine Abgaben fällig sind.

Wirtschaft und Gewerbe in Siebenbürgen

Von den Ursachen der Auswanderung unserer Vorfahren und der Kolonisation Siebenbürgens sind diejenigen wirtschaftlicher Natur von hervorragender Bedeutung. Somit liegt es auf der Hand zu untersuchen, in welcher Weise sich die Hoffnungen unserer Urväter nach der Auswanderung erfüllt haben. Gleichzeitig wollen wir einen Blick auf die Rolle der Siebenbürger Sachsen im wirtschaftlichen Gefüge Siebenbürgens werfen.

Imkerei in Tartlau

Imkerei zu betreiben war eine der beliebten und oft praktizierten Nebenbeschäftigungen vieler Tartlauer. Sie wurde geboren aus der Notwendigkeit als "Selbstversorger" Güter für den eigenen Haushalt herzustellen, diente aber auch als zusätzliche Einnahmequelle durch den Verkauf von Honig. Sie zeugt gleichzeitig vom Fleiß und der Betriebsamkeit der Menschen aus Tartlau, die sich unter wechselnden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bedingungen nicht unterkriegen lassen wollten.

Die Deckstation Tartlau

Mit dem Namen von Tartlau war auch ein erfolgreiches landwirtschaftliches Unternehmen eng verknüpft: die Deckstation. Seit der Gründung im Jahre 1958 hat sich das Unternehmen beständig weiter entwickelt und maßgeblich zum Erfolg der anderen landwirtschaftlichen Betriebe (staatlich und privat) der Region beigetragen.

Die Gärtnerei "Georg und Christian Batschi"

Fruchtbaren Boden gibt es in Tartlau in Hülle und Fülle. Mit viel Energie und Eigeninitiative haben die Brüder Batschi dieses kostbare Gut genutzt, eine Gärtnerei gegründet und über viele Jahre erfolgreich diesen Betrieb geführt und ausgebaut.

Die Nerzfarm in Tartlau

Es gab auch in der Nachkriegszeit gute Jahre für einige Landwirtschaftszweige in Siebenbürgen. Selbst unter den Voraussetzungen der Planwirtschaft gab es lobenswerte Initiativen und sich daran anschließendes erfolgreiches Wirtschaften. In diesem Zusammenhang ist auch der Betrieb einer Nerzfarm in Tartlau zu nennen.

Forellenzucht Els in Tartlau

Martin Els war ein Mann mit Initiative. Sein Tun könnte man unter das Motto stellen "Er kam, sah und handelte". Als Forellenzüchter hat er Erfolge verzeichnet, als Mensch war er beliebt und auch Persönlichkeiten suchten seine Gesellschaft.

Die Tuchfabrik – ehemals größter Arbeitgeber in Tartlau

Wenn man Einblick in die Wirtschaftskraft Tartlaus (ehemalige und heutige) gewähren möchte, dann gehört ein Bericht über die Tuchfabrik Tartlau zwingend dazu. Die Tuchfabrik war bis vor kurzem noch der größte Arbeitgeber Tartlaus. Aus dieser Vormachtstellung wurde die Tuchfabrik verdrängt und heute rangiert der neu errichtete Industriepark vor den Toren Tartlaus als Arbeitgeber Nr. 1.

Die Hammermühle

Der technische Fortschritt hat dazu geführt, dass neben der herkömmlichen Wassermühle die Hammermühle mehr und mehr Verbreitung fand. So geschehen auch in Tartlau: hier hat Familie Miess in den 1960er Jahren ein kleines Familienunternehmen aufgebaut und bis zur Auswanderung nach Deutschland erfolgreich betrieben.

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