+++ Hier die Bilder zum Tartlauer Treffen vom 22.09.2018 +++

+++ Wandern im Tannheimer Tal hat Spaß gemacht: Bilder Aug. 2018 +++

+++ Das Taifeltschen Nr. 10 ist für Sie verfügbar +++

Kirchenburg Tartlau - UNESCO-Welterbestätte seit 1999

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Kultur

Kultur in Siebenbürgen und der Gemeinde Tartlau

Siebenbürgisch-Sächsisch schreiben – eine Anleitung

"Die Schreibung des Siebenbürgisch-Sächsischen orientierte sich seit der Mitte des 19. Jahrhunderts grundsätzlich an der Rechtschreibung des Hochdeutschen. Einerseits sind aber die Abweichungen von der Schriftsprache erheblich, andererseits sind die Besonderheiten des Dialekts so komplex, dass eine für alle Situationen der 248 Ortsmundarten sowie der 'gehobenen Sprache' bzw. der landschaftlichen 'Verkehrsmundarten' gültige Regelung ein ausgesprochen schwieriges Unterfangen bleibt. Ein eigener Ermessensspielraum bzw.

Ein begeisterter Lehrer: Josef Froni 90 Jahre alt

Am 30. August feierte der Rektor i. R. Josef Froni in Emmendingen im Südschwarzwald seinen 90. Geburtstag.

1920 in Tartlau geboren, besuchte Josef (Sepp) Froni nach der Grundschule im Heimatort das Honterusgymnasium in Kronstadt, wo ihn der Musikunterricht von Prof. Bickerich besonders begeisterte. Vom 11. bis zum 14. Lebensjahr wirkte er im Kirchenchor mit und erinnert sich heute noch gerne an die eindrucksvolle Aufführung des Weihnachtsoratoriums in der Schwarzen Kirche.

DAMALS UND HEUTE... Karneval, Fastnacht und Fasching

Fasching hat eine lange Tradition und auch bei uns in Tartlau war es ein langjähriger Brauch. Selbst in schwierigen Zeiten wurde in der alten Heimat Fasching gefeiert.

Zahlreiche Teilnehmer waren schon im Jahre 1943 mit großer Begeisterung dabei Fasching zu feiern, so wie das Bild weiter unten zeigt.

Kochkunst aus Tartlau und Siebenbürgen

Wenn sich eine Gemeinschaft vorstellt, dann sollte auch über die kulinarischen Gewohnheiten berichtet werden. Ohne Zweifel ist die Kochkunst fester Bestandteil der Kultur eines Volkes oder einer Gemeinschaft. Sie verrät einiges über das Wesen einer Region oder Volksgruppe und ist nicht selten ein erfolgreicher "Botschafter" eines bestimmten Kulturkreises.

Erlauschtes aus Tartlau - erzählt von Katharina Roser

Diese kleinen Schmunzelgeschichten – es hat noch mehrere – sind aus dem Tartlauer Volksmund aufgegriffen und haben früher, als es noch kein Radio oder Fernsehen gab, manche Heiterkeit ausgelöst, besonders beim "Kukuruz-Schälen". Mögen sie es auch heute noch bewirken. Einige Namen sind geändert. Man möge mir verzeihen.

Beerdigung

Das Ableben eines Familienmitgliedes wird durch einen Angehörigen dem Pfarrer gemeldet und das Begräbnis festgelegt. Informiert werden außerdem Burghüter, der durch das Läuten (immer 14 Uhr) eine Beerdigung ankündigt und am Beerdigungstag den Beginn der Beerdigungsfeier einläutet. Auch dem Totengräber auf dem Friedhof wird der Beerdigungstermin bekannt gegeben.

Hochzeit in Tartlau

Hochzeiten in Siebenbürgen und in Tartau waren immer eine ganz besondere Veranstaltung mit klar strukturiertem Ablauf und ebenso klarer Verteilung von Aufgaben. Alle an der Gestaltung Beteiligten hatten klare Rollen und füllten diese vorbildlich aus. Die Eheschließung eines Paares war nicht eine Familienangelegenheit im engsten Sinne, sondern eine der Sippe, ja eine der ganzen Gemeinschaft.

Konfirmation in Tartlau

Konfirmation 1972 in Tartlau. Foto: Archiv Orendi.

Brauchtum/Feste im Lebenslauf

Sitten und Bräuche gehören zusammen mit Leben und Tod und anderen einschneidenden Ereignissen im Leben des Einzelnen und der Familie. Die Einbindung jedes Einzelnen in Sitten und Bräuche geben Geborgenheit und tragen zu einem geordneten Leben bei. Und das Leben der Siebenbürger Sachsen und Tartlauer war in der Tat recht wohl geordnet.

Der Pfarrer spielt als Hüter von Sitten und Bräuchen in der Gemeinde eine überragende Rolle, die er sich allein durch seinen Einsatz für die Gemeinschaft errungen hat.

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